Handlungsfeld 1: Grundlagen

Teilprojekt 1.1 Survey

Wieviel Care-Arbeit leisten welche Gruppen von Männern? Was sind förderliche Faktoren? Wo liegen die Hürden? Teilprojekt 1.1 liefert das empirische Grundlagenwissen für das nationale Programm MenCare Schweiz. Dieses bildet die Grundlage für die MenCare-Schriftenreihe und die Entwicklung der Kampagnenbotschaften.

Partner: Swiss Centre of Expertise in the Social Sciences FORS, Universität Lausanne (Prof. Boris Wernli); Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne (PD Dr. Brenda Spencer); Institut für Integration und Partizipation der Fachhochschule Nordwestschweiz (Prof. Sibylle Niederöst).

Status: Sekundäranalyse bestehender Datenquellen ist erfolgt. 2017 füllt eine bevölkerungsrepräsentative Befragung die identifizierten Datenlücken.

Teilprojekt 1.2 Bestandesaufnahme von Unterstützungsangeboten

Welche Unterstützungsangebote finden Männer, die persönlich und/oder beruflich mehr Care-Arbeit leisten möchten? Und in welchen Regionen und Fachgebieten bestehen welche Lücken? Dies sind die Leitfragen einer systematischen Bestandesaufnahme, welche wir in der zweiten Jahreshälfte 2015 erarbeitet haben.

Partner: Schweizerisches Institut für Männer- und Geschlechterfragen SIMG mit Unterstützung des Innovationsfonds von Gesundheitsförderung Schweiz.

Status: Die Ergebnisse der Bestandesaufnahme für die Deutschschweiz sind auf einer interaktiven Landkarte (siehe Teilprojekt 5.1) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie wird in der zweiten Jahreshälfte 2016 für die Westschweiz erarbeitet und kontinuierlich aktualisiert.

Teilprojekt 1.3 Bedarfsanalyse von Unterstützungsangeboten

In Deutschland und Österreich existiert ein engmaschiges Netz an staatlichen, privaten und kirchlichen Beratungsstellen für Männer und Väter. In der Schweiz ist kein entsprechendes Angebot vorhanden. Im Zusammenhang mit der Erarbeitung der Landkarte (Teilprojekt 1.2) konnte bereits teilweise eruiert werden, in welchen Bereichen ein bedarfsgerechtes Angebot fehlt. Durch die Kontaktnahme mit verschiedenen Organisationen und Verbänden, welche mit der Zielgruppe Männer arbeiten, konnten bereits erste Schritte in Richtung Weiterentwicklung spezifischer Angebote für Männer vorbereitet werden (siehe z.B. Teilprojekte 2.3 und 4.4).

Partner: Schweizerisches Institut für Männer- und Geschlechterfragen SIMG, Zusammenarbeit mit Travail.Suisse und dem neuen Portal (ab Oktober 2016) für pflegende Angehörige

Status: in Umsetzung

Teilprojekt 1.4 Entwicklung Curriculum und Schulung Multiplikatoren

Um Väter als Ressource für die frühe Förderung von Kindern zu nutzen, braucht es Brückenbauer. Im Rahmen des Teilprojekts werden so genannte «Vertrauensmänner» geschult und für den Einsatz in Teilprojekt 5.2 vorbereitet.

Partner: Schweizerisches Institut für Männer- und Geschlechterfragen SIMG; a:primo

Status: in Umsetzung. Erstes Schulungstreffen hat stattgefunden

Teilprojekt 1.5 Entwicklung Curriculum und Schulung Fachpersonen

Wo erhalten Fachleute im weiten Feld von Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitswesen Knowhow für die Arbeit mit Männern und Vätern? In der Schweiz führt keine Universität oder Fachhochschule ein entsprechendes Angebot. Deshalb hat das Schweizerische Institut für Männer- und Geschlechterfragen einen Lehrgang (16 Tage) konzipiert.

Partner: Schweizerisches Institut für Männer- und Geschlechterfragen SIMG

Status: Der Lehrgang ist erarbeitet und hat am 18. April 2016 begonnen. Aus allen Bewerbern konnten 18 Teilnehmer in den ersten Lehrgang aufgenommen werden.

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Kontakt

Markus Theunert

ist Leiter des nationalen Programm MenCare Schweiz und Ihr Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen zum ganzen Programm, seiner Strategie und Weiterentwicklung. 

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Markus Theunert

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