Sie sind hier

Publikationen

Das nationale Programm MenCare Schweiz hat – wie auch die globale Dachkampagne – einen fachlichen Anspruch. Die Ergebnisse unserer Forschung publizieren wir zwei Mal jährlich in einem MenCare-Report Schweiz. Daneben nutzen wir die Studien von MenCare global und machen an dieser Stelle auf weitere spannende Berichte aufmerksam. 

MenCare Report Schweiz

MenCare Report Schweiz, Vol. 1

Der erste Band der MenCare-Schriftenreihe widmet sich den Vätern in der Schweiz. Wie geht es ihnen? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Welche Faktoren begünstigen involvierte Vaterschaft? Diesen Fragen geht der Report nach, der am 30. Mai 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt wird und im Anschluss an dieser Stelle zum kostenlosen Download installiert sein wird. 

MenCare global

State of the World's Fathers Report 

Im Sommer 2015 hat MenCare global den ersten weltweiten Väterbericht veröffentlicht. Auf 288 Seiten liefern die Autorinnen und Autoren eine Vielzahl wichtiger Fakten zu den persönlichen und politischen Herausforderungen rund ums Vatersein. MenCare Schweiz hat die Schlüsselergebnisse in einer deutschen Zusammenfassung festgehalten. 

Parental Leave Platform 

MenCare ist eine globale Kampagne zur Förderung väterlichen Engagements. Das Team der Trägerorganisation Promundo hat weltweit Evidenz zusammen getragen, wie eine Eltern-/Väterzeit ausgestaltet sein muss, damit die väterliche Mehrbeteiligung in der Kinderbetreuung gelingt. Ernüchternd: Von den 10 Erfolgsfaktoren berücksichtigt die Schweiz bestenfalls einen.

Program P

Das «P» im Titel steht für «padre» (spanisch), «père» (französisch) oder «pai» (portugiesisch). Es liefert konkrete Hilfestellungen zur Entwicklung und Verankerung von Strategien, Projekten und Schulungen im Dienst involvierter Vaterschaft. Es deckt den ganzen Bereich von der Schwangerschaft über die Geburt bis zum Familienalltag ab und richtet sich an Fachleute der Väterarbeit im weiteren Sinn (soziale Arbeit, Gesundheit, NGO's etc.).

Weitere Materialien von MenCare global

Wichtige Berichte (online verfügbar)

EMERGE

Die Abkürzung EMERGE steht für «Engendering Men: Evidence on Routes to Gender Equality». Es handelt sich dabei um ein Projekt, innerhalb dessen Beispiele für erfolgreiche Projekte und weitere Evidenz zusammen getragen wird, wie Beiträge von Jungen, Männern und Vätern für die Gleichstellung der Geschlechter konkret gefördert werden kann. Das Projekt wird getragen vom Institute of Development Studies (IDS)Promundo-US und Sonke Gender Justice Network

Fatherhood and Health 

Welche Folgen hat väterliches Engagement auf die Gesundheit? Das ist die Leitfrage des WHO-Übersichtsberichts. Sie wird beantwortet für die Gesundheit der Väter selbst, aber auch mit Blick auf die Gesundheit der Kinder und der Mütter. Die Schlussfolgerung ist eindeutig: «Die Literatur bestätigt die Annahme, dass sich männliches Engagement in der Familie(nplanung) positiv auf die Gesundheit der Frauen, der Kinder und ihrer selbst auswirkt». 

IMAGES 

Der «International Men and Gender Equality Survey» (IMAGES) ist ein Fragebogen-Instrument, das in grosser Differenziertheit die Einstellungen und die Praxis von Männern in Gleichstellung und unbezahlter Arbeit untersucht. Die Initialstudie gibt Einblick in die Resultate der Untersuchungen in Brasilien, Chile, Indien, Kroatien, Mexiko und Ruanda. 

The Role of Men in Gender Equality: European Insights and Strategies 

Eine Forschungsgruppe rund um Elli Scambor, Katarzyna Wojnicka und Nadja Bergmann hat für alle europäischen Länder den Stand der geschlechterpolitischen Entwicklungen mit einem besonderen Fokus auf die Beiträge von Jungen, Männern und Vätern zusammen getragen. Schwerpunktfelder sind Erziehung, Arbeit, Care, Familie, Haushalt und Gewalt. 

Vaterschaft und Elternzeit 

Die «interdisziplinäre Literaturstudie zur Frage der Bedeutung der Vater-Kind-Beziehung für eine gedeihliche Entwicklung der Kinder sowie den Zusammenhalt in der Familie» liefert umfassendes Grundlagenwissen und Zahlenmaterial zur Bedeutung staatlich garantierter Elternzeit für Väter: «Die Förderung einer eigenständigen Vater-Kind-Bindung und – damit verbunden – auch besonderer Entwicklungsvorteile für das Kind, aber auch die Stabilisierung der Partnerbeziehung sowie die Entlastung der Mutter und damit der Unterstützung ihrer Karrierechancen sind wesentliche Aspekte im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der Elternzeit durch Väter.»

Weiterführende Literatur (nicht online verfügbar)

Baader, Meike Sophia; Bilstein, Johannes; Tholen, Toni (Hg.) (2012). Erziehung, Bildung und Geschlecht. Männlichkeiten im Fokus der Gender-Studies. Wiesbaden: Springer VS

Barker, G.; Contreras, J.M.; Heilman, B.; Singh, A.K.; Verma, R.K. and Nascimento, M. (2011) Evolving Men: Initial Results from the International Men and Gender Equality Survey (IMAGES). Washington, DC: International Center for Research on Women (ICRW) and Rio de Janeiro: Instituto Promundo

Baumgarten, Diana; Kassner, Karsten; Maihofer, Andrea; Wehner, Nina (2012). Warum werden manche Männer Väter, andere nicht? Männlichkeit und Kinderwunsch. In: Heinz Walter und Andreas Eickhorst (Hg.): Das Väter-Handbuch. Theorie, Forschung, Praxis. Orig.-Ausg. Gießen: Psychosozial-Verl. (Sachbuch Psychosozial), S. 415–443

Baur, Nina; Luedtke, Jens (Hg.) (2008). Die soziale Konstruktion von Männlichkeit. Hegemoniale und marginalisierte Männlichkeiten in Deutschland. Opladen: Verlag Barbara Budrich

Bergmann, Nadja; Danzer, Lisa & Schmatz, Susanne (2014). Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Betriebliche Rahmenbedingungen aus Sicht berufstätiger Eltern. Wien: Studie im Auftrag der Wiener Arbeiterkammer

Bereswill, Mechthild; Neuber, Anke (Hg.) (2011). In der Krise? Männlichkeiten im 21. Jahrhundert. Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot.

Bereswill, Mechthild; Meuser, Michael; Scholz, Sylka (Hg.) (2007). Dimensionen der Kategorie Geschlecht der Fall Männlichkeit. Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot.

Boll, Christian & Leppin, Julian (2011). Zeitverwendung von Eltern auf Familie und Beruf im internationalen Vergleich. Kurzfassung
der im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durchgeführten Studie «Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im in- ternationalen Vergleich». Weltwirtschaftsinstitut Hamburg

Brandes, Holger (2002): Der männliche Habitus. Band 2: Männerforschung und Männerpolitik. 2 Bände. Opladen.

Coltrane, Scott (1998). Gender and families. Thousand Oaks, London, New Delhi: Pine Forge Press.

Connell, Raewyn W. (früher Robert) (2006). Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. 3. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Dinges, Martin (2005). Hegemoniale Männlichkeit – ein Konzept auf dem Prüfstand. In: Martin Dinges (Hg.): Männer - Macht - Körper. Hegemoniale Männlichkeiten vom Mittelalter bis heute. Frankfurt/Main: Campus-Verl. (Reihe "Geschichte und Geschlechter", 49), S. 7–33

Doucet, Andrea (2006). Do men mother? Fathering, care, and domestic responsibility. Toronto, Buffalo: University of Toronto Press

Dowd, Nancy E. (2000). Redefining Fatherhood. New York, London: New York University Press

Edström, Jerker; Hassink, Alexa; Shahrokh, Thea; Stern, Erin (Eds.) (2015). Engendering Men: A Collaborative Review of Evidence on Men and Boys in Social Change and Gender Equality. EMERGE Evidence Review. Promundo-US, Sonke Gender Justice and the Institute of Development Studies

Elliott, Karla (2015). Caring Masculinities: Theorizing an Emerging Concept. Men and Masculinities, 1-20

Gärtner, Marc; Schwerma, Klaus; Beier, Stefan (2007). Fostering Caring Masculinities. Documentation of the German Gender Expert Study. Berlin: Dissens e.V. and genderWerk

Gärtner, Marc (2012). Männer und Familienvereinbarkeit. Betriebliche Personalpolitik, Akteurskonstellationen und Organisationskulturen. Opladen: Budrich

Hanlon, Niall. 2012. Masculinities, Care and Equality: Identity and Nurture in Men’s Lives. Basingstoke, UK: Palgrave Macmillan.

Hearn, Jeff (2001). Men and Gender Equality: Resistance, Responsibilities and Reaching Out. Keynote at the Conference Men and Gender Equality, Örebro, Sweden, March 15–16

Holter, Oystein Gullvag; Riesenfeld, Vera; Scambor, Elli (2009). Gender Equality and Quality of Life. A Norwegian Perspective. Oslo: Reprosentralen, University of Oslo

Kassner, Karsten ; Wehner, Nina; Baumgarten, Diana (2013). Vater sein: Fast genauso gut wie Mütter oder anders? In: Grisard, D.; Jäger U.; König, T. (Hrsg.): Verschieden sein. Nachdenken über Geschlecht und Differenz. Sulzbach/Taunus: Ulrike Helmer Verlag, 257-265

Kassner, Karsten (2008). Männlichkeitskonstruktionen von «neuen Vätern». In: Nina Baur und Jens Luedtke (Hg.): Die soziale Konstruktion von Männlichkeit. Hegemoniale und marginalisierte Männlichkeiten in Deutschland. Opladen: Verlag Barbara Budrich, S. 141–163

Kimmel, Michael S. (2010). Misframing Men: The Politics of Contemporary Masculinities. New Brunswick: Rutgers University Press

Lehner, Erich (2015). Männlichkeit und Sorge - spannungsreich und widersprüchlich. In: Claudia Mahs, Barbara Rendtorff und Anne-Dorothee Warmuth (Hg.): Betonen – Ignorieren – Gegensteuern? Zum pädagogischen Umgang mit Geschlechtstypiken. Weinheim: Beltz Juventa, S. 75–90.Lynch, Kathleen; John Baker; Maureen Lyons (Eds.) (2009). Affective Equality: Love, Care and Injustice. New York: Palgrave Macmillan

Possinger, Johanna (2013). Vaterschaft im Spannungsfeld von Erwerbs- und Familienleben. «Neuen» Vätern auf der Spur. Springer-Verlag, 2. Auflage

Puchert, Ralf; Gärtner, Marc; Höyng, Stephan (Hg.) (2005). Work changes gender. Men and equality in the transition of labour forms. Opladen: Budrich.

Riesenfelder, Andreas; Sorger, Claudia; Wetzel, Petra; Willsberger, Barbara (2007). Das Kinderbetreuungsgeld in Österreich. Auswirkungen auf das Erwerbsverhalten und die Beschäftigungsfähigkeit. Wien: LIT Verlag

Martschukat, Jürgen & Stieglitz, Olaf (2008). Geschichte der Männlichkeiten. Frankfurt/New York: Campus

Meier-Schatz, Lucrezia (2011). Was Männer wollen. Studie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Pro Familia Schweiz: Im Auftrag des Kantons St. Gallen

Messner, Michael (1997). Politics of Masculinities. Men in Movements. Thousand Oaks/London/New Delhi: Sage

Meuser, Michael (1998). Geschlecht und Männlichkeit. Soziologische Theorie und kulturelle Deutungsmuster. Opladen: Leske + Budrich

Scambor, Elli; Wojnicka, Katarzyna; Bergmann, Nadja (2013). The Role of Men in Gender Equality. European Strategies and Insights. Study prepared for the European Commission, DG Justice, Unit D2 Gender equality. Luxembourg: Publications Office of the European Union

Scambor, Elli & Kirchengast, Anna (2014). Gleichberechtigte Teilhabe. Zur Wahlfreiheit von Männern und Frauen in der Übernahme von Betreuungsarbeiten. Studie des Instituts für Männer- und Geschlechterforschung im Auftrag des Landes Steiermark (www.frau.steiermark.at)

Schmale, Wolfgang (2003). Geschichte der Männlichkeit in Europa (1450-2000). Wien/Köln/Weimar: Böhlau

Theunert, Markus (Hg.) (2012). Männerpolitik. Wiesbaden: Springer VS 

Theunert, Markus (2014). Gleichstellungsorientierte Männerpolitik(en) – Konzept und Spannungsfelder. Eine Positionierung. GENDER, Heft 2/2014, S. 128–139

Ungerson, Clare (2006). Gender, Care, and the Welfare State. In: Kathy Davis; Mary Evans; Judith Lorber (Hg.). Handbook of Gender and Women’s Studies. London; Thousand Oaks, MA, 272–286

Wolde, Anja (2007). Väter im Aufbruch? Deutungsmuster von Väterlichkeit und Männlichkeit im Kontext von Väterinitiativen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Kontakt

Markus Theunert

ist Leiter des nationalen Programm MenCare Schweiz und Ihr Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen zum ganzen Programm, seiner Strategie und Weiterentwicklung. 

Kontaktformular_Markus_Theunert

 

Markus Theunert

Your Message
Aktualisieren Type the characters you see in this picture. Gib die Zeichen im Bild ein (Grossschreibung nicht wichtig).  Audio-Verifikation nutzen.